Kopernikusschule

Presse

KOPERNIKUSSCHULE IST NÄRRISCH GUT

12.06.2013. www.porzer-karneval.de Mit ihren bunten Kostümen konnten die Teilnehmer der Kopernikusschule in diesem Jahr im Porzer Rosensonntagszug den zweiten Platz in der Kategorie „Beste Fußgruppe“ belegen . Das Motto des FAS „Seid porzmunter! - un Poorz weed bunter“ wandelte die Gruppe in „Poorzmunter unter Wasser“ um und zeigte sich den Porzer Zuschauern als Meerjungfrauen und – männer.
Die Lehrerinnen Sarah Lison, Alice Wielpütz und Sabine Hilbig haben die schönen Kostüme entworfen und gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern hergestellt. Die Begeisterung der ganzen Gruppe steckte auch das Porzer Publikum am Rosensonntag an.
Zugleiter Harald Allmich freute sich, die Urkunde für den zweiten Platz an die Kopernikusschule überreichen zu dürfen.
Ein besonderen Dank gilt dem Porzer Bürgeramtsleiter Norbert Becker, der durch eine Spende von 500 Euro die Prämierung der Fußgruppen ermöglichte. So konnte der Kopernikusschule ein Betrag von 150 Euro für den zweiten Platz überwiesen werden. Auch Norbert Becker lobte während dem feierlichen Akt die schönen Kostüme und die viele Arbeit, die hinter so einem Projekt steht.

FAS Porz

PORZER SIND SPITZERREITER...

08.06.2013 Porz am Montag
Porzer Schulen sind Spitzenreiter in der Berufsvorbereitung - Berufswahlsiegel an die Lise-Meitner-Schule und Kopernikusschule

Vier Kölner Schulen erhielten in diesem Jahr aus der Hand der Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes und der Schulamtsdirektorin Hedwig Imhoff im Muschelsaal des Historischen Rathaus eine heiß begehrte Auszeichnung, das Berufswahl-Siegel. Neben dem Apostelgymnasium und der Hauptschule Nürnberger Straße in Höhenberg ging das Siegel nach Porz an die Lise-Meitner-Gesamtschule in Finkenberg und die Kopernikusschule in Eil. Bereits zum fünften Mal wurde das Berufswahlsiegel an Kölner Schulen verliehen. Dabei handelt es sich um eine Zertifizierung für Schulen, die ihre Jugendlichen in besonderer Weise auf die Arbeitswelt vorbereiten und ihnen den Übergang in das Berufsleben erleichtern. „Die zertifizierten Schulen zeichnen sich durch ihren praxisorientierten Unterricht aus und sind so ein Routenplaner mit dem Ziel eines geeigneten Berufs für die einzelnen Schüler", erklärt Scho-Antwerpes die Bedeutung der Zertifizierung. Mit dem Berufswahl-Siegel können Schulen in 11 Regionen Nordrhein-Westfalens - so viele, wie in keinem anderen Bundesland - das Qualitätssiegel Beruf erwerben, um damit besondere Leistungen im Rahmen der Berufsorientierung und Berufswahlvorbereitung zu dokumentieren und bekannt zu machen. „Wir stellen unseren Schülern bewährte Partner des Wirtschaftslebens an die Seite. Diese vermitteln ihnen einen hautnahen Eindruck von der Realität des jeweiligen Berufs", stellt Frank Thommes, verantwortlicher Pädagoge an der Lise-Meitner-Gesamtschule die Bedeutung der Zertifizierung vor. Mit der Schülerfirma „ökotec" erhalten die Schüler einen praxisnahen Einblick in unterschiedliche Berufe. Dabei ist der Einblick in die Berufe der sozialen Bereiche stark ausgeprägt. Auch für die Kopernikusschule hat die von der Bertelsmann-Stiftung geförderte Zertifizierung einen hohen Stellenwert. Hier stehen die sozialen Komponente und die Zusammenarbeit mit der IHK und einigen Handwerksbetrieben im Mittelpunkt. Maßnahmen wie Schülerbetriebspraktika, Sonderpraktika für schulmüde Jugendliche, Praktikumstage, Potentialanalyse oder Berufsvorbereitungskurse helfen den Schülern und Schülerinnen, den Übergang in den Beruf zu bewältigen. Die enge Vernetzung mit der Berufsberatung, der Jugendwerkstatt Porz, der Berufsschule Porz sowie Kölner Wirtschaftsunternehmen, Betrieben und Vereinen ist hierbei für die Kopernikusschule ein unerlässliches Instrument zur erfolgversprechenden Berufsorientierung und Berufswahlvorbereitung.

IM GALERIA KAUFHOF WIRD AB SOFORT "OPJEMÖTZ"

01.02.2012, www.report-k.de, Köln. im Rahmen der Aktion "Opjemötz" fand gestern in der Galeria Kaufhof Köln die Preisverleihung der eingereichten Mützen statt. Schüler aus ganz Köln waren aufgerufen, klassische Karnevlasmützen auf ihre ganz eigene Art zu erstellen. Heraus kamen witzige und sehr kreative Ideen, die man bis zum 13. Februar in der Kaufhof-Filiale begutachten kann.
Der Fantasie waren keine grenzen gesetzt. Und so wurden auf der gestrigen Preisverleihung [...] die kleinen Nachwuchs-Designer von sehr ausgefallenen und kreativen Mützen geehrt. Über eine Facebook-Mütze, eine Dom-Mütze, eine Hennes-Mütze, bis hin zu einer "Last-Minute"-Mütze war alles vertreten. Bereits im Sommer 2011 wurde die Aktion ins Leben gerufen. Alle Schüler der Grundschulen und der Sekundarschulen eins und zwei aus Köln waren aufgerufen, die klassischen Kopfbedeckungen der Großen im Karneval auf ihre ganz eigene Art zu erstellen. Rund 600 Kölner schüler sind der Aufforderung gefolgt. Insgesamt seien 250 Vorschläge von 20 Gruppen aus 17 verschiedenen Schulen eingegangen, erklärte der Kaufhof-Geschäftsführer Michael Hövelmann. "Die Entscheidung ist der Jury nicht leicht gefallen." Die Aktion wurde ins Leben gerufen vom schulamt der Stadt Köln, der Jugendgalerie, Vintage Genuss und der Großen Allgemeine von 1900 Köln.
Auch der anwesende Bürgermeister der Stadt Köln, Hans-Werner Bartsch, lobte: "Es ist eine sehr schöne Aktion und es ist gut, dass sie zustande gekommen ist. So heißt es nun nicht nur ´Jedem Jeck sing Pappnas`, sondern auch ´Jedem Jeck sing Mötz`. Margarita vonb Westphalen-Granitzka vom Schulamt der Stadt Köln war ebenfalls sehr begeistert: "Es geht darum, Kölsch zu fühlen, egal mit welcher Nationalität. Und das merkt man den Mützen einfach an". Michael Euler-Schmidt vom Kölnischen Stadtmuseum ergänzte dazu, dass die Auswhl sehr schwer gefallen sei. "Wir sind stolz auf unsere Mützen." In der Jury saßen unter anderem auch der Bestseller-Autor Frank Schätzing und die stadtbekannte Konstümdesignerin Maria Lucas. Sämtliche Gewinner der drei Kategorien (Klassen 1-4, 5-7, 8-10) freuten sich über kleine und große geschenke. Die Mützen können noch in einer Ausstellung bis zum 13. Februar in der Galeria Kaufhof Köln [...].


Kopernikusschule gewinnt bei Kunstaktion „opjemötz“
Die WPU-Kunstgruppe der Kopernikus Hauptschule nahm mit Schülerinnen der Jahrgangsstufen 8 und 9 an einem Wettbewerb der Stadt Köln, JugendArtGallerie, teil. Gesucht wurden neue kreative Ideen für die klassischen Kopfbedeckungen des Kölner Karnevals. Rund 250 Schüler/innen sind der Aufforderung nachgekommen und haben entsprechende Kopfbedeckungen entworfen.
Die Schüler der Kopernikusschule haben unter Leitung ihrer Kunstlehrerin, Sabine Hilbig, poppige Mützen entworfen, die eine typische Köln-Silhouette zeigen. Sie haben sich dabei an dem brasilianischen Popart Künstler, Romero Britto, orientiert, der mit seinen farbenfrohen Bildern pure Lebensfreude zum Ausdruck bringen möchte.
Eine Auswahl der „Original-Mützen“ ist noch bis zum 13.02.2012 in einer Ausstellung „opjemötz“ in der Galeria Kaufhof Köln, Hohe Straße zu sehen. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Ausstellungseröffnung mit einem sehr schönen Rahmenprogramm statt. Die Jury hat in der Jahrgangsstufe 8 – 10 den 1. Preis an die Schülerin Nazlija Ajredinovic der Kopernikus Hauptschule vergeben. Nazlija durfte sich über 2 Musical Karten für die Lanxess Arena, eine Teilnahme am Umzug des Bellejeck, dem „Wecken der Jecken“ und über ein exklusives Domkissen freuen.


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UNTERRICHT FÜR MEHR FAIRNESS

18. Dezember 2010, Porzer Wochenende, Porz. Das Schokoladenmuseum kennen viele Schüler, auch in der Klasse 9c der Kopernikusschule. "Schokolade wird aus Kakao gemacht", weiß Kadir und Mandy ergänzt: "Kakao wird aus Kakaobohnen gewonnen, die aber nur in den Tropen wachsen". Im Rahmen des Unterrichts in den Fächern Wirtscahftslehre und Erdkunde beschäftigen sich die Schüler mit "Internationalen Wirtschaftsbeziehungen". Ein spannendes Thema. "Vom Handel profitiern idealtypischer Weise beide Handelspartner", erläutert Leherer Florian von Sothen, "aber macherorts gibt es auch extreme Schieflagen. Zum Beispiel wenn Kinder an der Elfenbeinküste auf Kakaoplantagen unbezahlt arbeiten müssen, anstatt zur Schule zu gehen, wie die Schüler es in einer aktuellen Filmdokumentation im Unterricht sahen". "Leider kann man als Einzelner bisher von hier aus wenig ändern", greift Friedel Hütz-Adams vom Siegburger Verein Südwind die Hilflosigkeit vieler Konsumenten auf. Der Verein hat seinen Arbeitsschwerpunkt im Bereich Ökonomie und Ökumene. Aber der in den Unterricht eingeladene Referent erläutert dann das Transfair-Logo, das man teils auf Orangensaft, Tee, Kakao und Reis findet. Es steht unter anderem für geprüfte Produkte ohne Kinderarbeit. Im Supermakrt finden die Schüler auch solche Produkte, aber sie sind teurer als Herkömmliche.

EIN NEUES SIEGEL FÜR EINE PORZER SCHULE

15. Dezember 2010, Porz Aktuell, Porz. Bereits vor zwei Monaten hatte Schuldezernentin (Dr.) Agnes Klein die Kopernikusschule im Historischen Rathaus mit dem zweiten Preis im Rahmen eines Schulwettbewerbes zum Thema "Gesundheitsfördernde Schule" ausgezeichnet. Jetzt wurde der Schule auch als erster Hauptschule in Köln das Siegel "Gesunde Schule Köln" verliehen. "In Sachen Gesundheit sind wir auf dem richtigen Weg", freut sich Florian von Sothen, Sprecher des Gesundheitsteams der Schule, der gemeinsam mit dem Gesundheitsteam für die Schule das Siegel entgegennahm. Die Kopernikusschule läuft im Ganztagsbetrieb, so dass die Schüler auch die einstündige Mittagspause in der Schule verbringen. "Hier hatten wir ein Problem, denn es gab keine oder nur unzureichende Möglichkeiten, die Schule in der Pause in Bewegung zu bringen", erinnert sich Lehrer und Teamkollege Wilfried Krämer, der auch Vorsitzender der Sportkonferenz ist. Seit benahe zwei Jahren werden nunmehr fast täglich für wechselnde Zielgruppen Aktivitäten Auf dem Pausenhof und in der Sporthalle angeboten. Dafür wurden auch lokale Sportvereine, wie z.B. Tanz- und Gesellschaftsclub Rot-Weiß Porz e.V., einbezogen, die entsprechende Trainer stellen. "Eine große Hilfe war uns dabei auch der Verein "Lernende Region-Netzwerk Köln e.V.", der die Bündnisaktivitäten koordiniert und uns in dem Prozess unterstützt und beraten hat", sagt Tom Wazecha, der als Schülervertreter an der Qualifizierungsschulung von Beginn an beteiligt war. "Das Team wid sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, sondern nimmt bereits das Thema "Schulverpflegung als Zukunftsaufgabe in den Blick", so von Sothen.

DRACHENBOOT VEREINT

17 Juli 2010, KSTA, Porziönchen. Seine Schüler zum Sport zu bewegen, war für Sportlehrer F. v. Sothen kein Problem. Für die Jungen und Mädchen der Kopernikus-Hauptschule in Eil kam das Kajak- und Canadierfahren auf dem Rhein bei den herrschenden Temperaturen gerade gelegen. Die Fünft- und Sechstklässler bekam die Gelegenheit, bei einem Schnupperkurs mitzumachen und fuhren mit 14 Booten auf den Rhein, da die Teiche der Groov voller Algen sind. Dabei konnten die rund 50 Schüler gelassen ihre ersten Paddelversuche starten, denn sie hielten sich unter Beobachtung von vier Trainern in ruhigem Gewässer auf. "Wir wollten ein Gesundheitstag einlegen: nach einem gesunden Frühstück folgt viel Bewegung", so v. Sothen, der auch dem Gesundheitsteam der Schule angehört. Für diesen Zweck arbeitete die Schule mit Kanulehrer Lars Bredthauer und dem Kanuclub Zugvogel zusammen, um die passende Anleitung und Boote zu erhalten. Um die Schüler nachhaltig an den Sport heranzuführen, können sie erstmals ein Jahr lang kostenlos beim Kanuclub das Paddeln erlernen. Finanziert wird die Aktion größtenteils von dem Kölner Bündnis für gesundes Leben. Zum Abschluss fuhren die Kinder, v. Sothen und Bredthauer eine Runde mit dem Drachenboot. Hier mussten sie alle im gleichen Takt paddeln, was neben der Koordination auch das Zusammengehörigkeitsgefühl stärkte.

LERNEN FÜR DAS LEBEN

17. Juli 2010, Porz Aktuell, Porz. Den Erste-Hilfe-Kurs kostenlos absolvieren und später für ein kleines Entgeld noch den Mofaführerschein während der Schulzeit machen - wovon andere Schüler träumen, das ist seit langem schon möglich an der Kopernikus Hauptschule. Lehrer M. Neuser, der den praktischen Teil des Mofakurses als Wahlfach an der Hauptschule anbietet, kooperiert mit deinem Kollegen F. v. Sothen, der zugleich Erste-Hilfe-Ausbilder ist. Wer den Erste-Hilfe-Schein erlangt, kann auch den Mofakurs absolvieren. den theoretischen Ausbdildungsteil durchlaufen die Schüler bei J. Engber, ebenfalls Lehrer an der Kopernikusschule. Die Frage, was das mit Schule zu tun habe, bekam M. Neuser schon oft zu hören. "Manche Schulabgänger brauchen den Mofaführerschein, um ihre Ausbildungsstelle morgens pünktlich zu erreichen", weiß der Lehrer. Sabine Haager, Berufswahlkoordinatorin an der Schule, hat zudem oft erlebt, dass ein Erste-Hilfe-Schein gerne in BEwerbungsunterlagen gesehen wird. Dann auch Ausbildungdbetriebe brauchen mit Blick auf etwaige Betriebsunfälle Ersthelfer im Betrieb.

EINFACH "GUT GELAUFEN"

5. Juni 2010, Porzer Wochenende, Porz. Trotz des Ausfalls von zwei für den Staffel-Marathon vorgesehenen üblichen sechs Schülern haben die verbliebenen Läufer der Kopernikusschule beim Bonn-Marathon eine hervorragende Zeit gelaufen. Bereits seit vier Jahren beteiligt sich die Kopernikushauptschule an dem Laufereignis. Solange ist auch Startläufer S. Vennario (5 km)schon dabei. Ihm folgt der zum zweiten Mal im Team vertretene J. Schneider über 10 km. „Wir wussten schon einige Tage im Vorfeld, dass unser Ersatzläufer krankheitsbedingt ausfällt, sagt W. Krämer, der die Schüler gemeinsam mit seinem Kollegen F. v. Sothen nach Bonn begleitet. Als dann auch noch am Sonntag zwei weitere Läufer kurzfristig ausfielen, musste improvisiert werden, ergänzte v. Sothen. Als dritter Läufer muss der erstmals eingesetzte A. Gökatli statt 10 Kilometer jetzt 15 Kilometer „non-stop“ laufen. Als er nach bereits 70 Minuten am Wechselpunkt erscheint, läuft der bereits als Startläufer eingesetzte S. nochmals 5 km. Wie im Vorjahr startet als Schlussläufer R. Skrti`c (7,2 km) und überholt nochmals zahlreiche Konkurrenzteams. „Wir sind stolz auf die vier Schüler, die trotz der knappen Besetzung die beste Zeit gelaufen sind, die wir in den letzten Jahren beim Schulmarathon hatten“, sagt f. v. Sothen. Bereits zum wiederholten Mal haben Eltern die Schüler unterstützt und den organisatorischen Ablauf betreut. Bevor alle wieder den Zug nach Porz bestiegen haben, wurde bei dem in Bonn wohnhaften Lehrer F. v. Sothen wieder in gemütlicher Runde gegessen. „Gut gelaufen“, urteilten letztlich alle Beteiligten.

GUT VORBEREITET AUF DEN BERUF

19. Mai 2010, Kölner Wochenspiegel, Köln. Für ihren überdurchschnittlichen Einsatz bei der Berufswahlvorbereitung ihrer Schüler wurden 5 Kölner Schulen im Rathaus ausgezeichnet. Die Einrichtungen dürfen sich nun mit dem Siegel "Berufswahlfreundliche Schule" schmücken. Das Gütesiegel zeichnet Schulen aus, die sich bei Vorbereitungsmaßnahmen zur Berufs- und Studienwahl der Schüler deutlich vom Durchschnitt abheben. Oberbürgermeister Jürgen Rothers und Regierungsschuldirektorin Barbara Kahlen ehrten mit dem Siegel die Kopernikusschule, die Hauptschule Holzheimer Weg, die Montessori-Hauptschule Ferdinandstraße, die Hauptschule Nürnberger Straße und die Förderschule Kolkrabenweg. Roters lobte die Schulen für ihr Engagement und sagte, dass "wir alles daran setzen müssen, die jungen Menschen auf den Beruf vorzubereiten". Bewerben für das Berufswahlsiegel, das 2008 zum ersten Mal ausgeschrieben wurde, konnten sich Schulen der Sekundarstufe I und II. Die jetzt ausgezeichneten Schulen müssen sich in drei Jahren einer erneuten Prüfung unterziehen, die feststellt, ob sie die Voraussetzungen für das Siegel noch erfüllen. Für das Rahmenprogramm bei der Verleihung im Rathhaus sorgten Schüler der ausgezeichneten Schulen. ...

FIT FÜR DIE ZUKUNFT

06.10.2010, Kölner Wochenspiegel. Fit für die Zukunft. Elf Schulen kämpften um den ersten Platz des Wettbewerbs "Gesundheitsfördernde Hauptschule" des Kölner Bündnisses für gesunde Lebenswelten. Schüler und Lehrer, manchmal auch Eltern, bildeten Gesundheitsteams und sammelten Ideen, wie sie die Probleme mit übergewichtigen Schülernnnen und Schülern bekämpfen können. Sie stellten gesundheitsunterstützende Angebote und Perspektiven für zukünftige Aktivitäten vor. Außerdem erarbeiteten die Gesundheitsteams auch Themen wie gesunde Ernährung, Stressregulation und Entspannung.
Die Entscheidung welche Schule gewinnt fiel den Jury Mitgliedern, darunter Wolfgang Klier (Gesundheitsamt), Dr. Christine Graf und Matthias Mozdzanowiski (Deutschen Sporthochschule), Marlies Kilzer (Sportamt), Mario Schmidtke (Bezirksregierung), sowie Dr. Eike Quilling (Lernenden Region), nicht leicht. Der Scheck über 2.000 Euro ging an die Gemeinschaftshauptschule Ringelnatzstraße. Da sie eine Ganztagsschule ist, wollen sie in der großen Pause für mehr Bewegung sorgen. Wie mit einer Tanz AG und einem Sportwettbewerb.
Der zweite Platz mit einem Preisgeld von 1.000 Euro ging an die Kopernikusschule, auch diese Schule möchte für mehr Bewegung in der Pause sorgen. Den dritten Platz belegte, mit ebenfalls einem Preisgeld von 1.000 Euro, die Montessori- Hauptschule Ferdinandstraße. Die Plätze 4 bis 6 (Preisgeld je 500 Euro) gingen an die Hauptschule Reutlinger Straße, die Montessori-Hauptschule Rochusstraße und an die Katholische Hauptschule Großer Griechenmarkt.

AUS ERSTER HAND

15. Mai 2010, Porzer Wochenende. Eindrucksvoll schilderte der heute 84-jährige Helmut Becker, wie er mit 10 Jahren der Hitlerjugend im Hunsrück begetreten was und Scharführer wurde. Anfangs noch begeisterter Mitläufer, geriet er als Lehrling eher aus Versehen in die Fänge der Gestapo und kam ins Jungen-KZ Moringen bei Göttingen. Trotz Zwangsarbeit im Munitionswerk, Hunger und Typhus überlebte er. Im Juni 1944 kam er über ein Strafbataillon in die Normandie und in britische Gefangenschaft.
Still und aufmerksam verfolgten 15 Schüler der Kopernikushauptschule Beckers Schilderungen. Tags zuvor hatten sie sich in der Schule einen Informationsfilm zum KZ Moringen von der Bundeszentrale für politische Bildung angesehen. Eingeladen ins Erzähl- und Begegnungscafe in der Residenz am Dom hat der Bundesverband Information & BEratung für NS-Verfolgte.
"Es wird nicht mehr lange möglich sein, sich mit Zeitzeugen aus jenen Tagen unterhalten zu können. Wir danken Helmut Becker für sein Engagement zugunsten der jungen Generation. Die Abgründe des Totalitarismus zu erkennen und für den Rechtsstaat einzutreten, dass soll die Veranstaltung letztlich bewirken" äußerte Florian von Sothen, der gemeinsam mit Katja von der Gathen und Philipp Stuke als Lehrer die Schüler am Nachmittag begleitete.

KOPERNIKUSSCHULE MEHRFACH PRÄMIERT

22.April 2010, Porz Aktuell, Eil. Über eine ganze Reihe von Erfolgen können sich die Lehrer und Schüler der Kopernikusschule freuen. immerhin erhielten sie im laufenden Jahr schon drei Auszeichnungen. Das Berufswahlsiegel bestätigt, dass die Schule sich besonders um den Übergang in den Beruf bemüht. Mit einer Streuobstwiese wurde ein dritter Platz im Nachhaltikeitswettbewerb der Kölner Schulen erreicht und auf der Bildungsmesse "didacta" die Auszeichnung für Nachhaltigkeit.

SCHULUNTERRICHT EINMAL ANDERS

27.Februar 2010, Porzer Wochenende, Porz. Mit Romain Rabearisoa besuchte ein madagasischer Hochschullehrer den Erdkundeunterricht zum Themenschwerpunkt "Entwicklungsländer" in der Klasse 8c an der Kopernikushauptschule. Die Insel im Indischen Ozean ist dem afrikanischen Festland vorgelagert und zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Fast 50% der Bevölkerung leben von weniger als einem US-Dollar pro Tag und fast ebenso viele Menschen sind Analphabeten. Romain. R. studierte Biologie in Deutschland. Früher war er als Lehrer auf Madagaskar tätig, weiß der einladende Lehrer Herr v. Sothen, der deshalb den Erdkunde- und Biologieunterricht fächerübergreifend gestaltete. Viele tierarten leben nur auf der Insel, weil diese seit Jahrmillionen vom Kontinentalfestland getrennt ist, gab Tiana ihr Vorwissen preis. Der Regewald ist größtenteils als Brennholz verfeuert worden. Vielen Tierarten fehlt ihr Lebenraum. Sie müssen in den verbelibenden Nationalparks überleben. Wenn dies Urwälder auch abgeholzt werden, sterben viele Tierarten unwiderruflich für die gesamte Menschheit aus, wusste Leo. Bern Blaschke für den Verein Leben - Lernen - Helfen e.V. begleitet den ausländischen Gast und greift diesen Hinweis auf. "In den meisten Ländern des Südens müsste man viel weniger Holz abholzen, wenn man mit speziellen Sparkochern statt am offenen Feuer kochen würde". Prompt packt er einen solchen Sparkocher aus, und der Unterricht wird auf den Pausenhof verlegt, wo Rabearisoa und Blaschke ein Maniokgericht aus Madagaskar kochen. Wer aber nur einen US-Dollar am Tag verdient, kann sich einen solchen Sparkocher nicht leisten, gibt Blaschke unumwunden zu und verweist auf den Teufelskreis von Armut und Umweltzerstörung.
In seinem anschließden Vortrag über die von ihm mit Spendenmitteln initiierte Dorfschule erläuterte R., dass "Bildung den Teufelskreis zu durchbrechen hilft", und deutsche Schüler staunten über eine Toilette, als besonders erwähnenswerte Errungenschaft der Dorfschule. Am Ende sind vier Stunden Unterricht wie im Flug vergangen, findet Harun, und auch R. freut sich mal wieder vor einer Schulklasse gestanden zu haben.

EINE BRÜCKE VOM SENIORENSTIFT ZUR HAUPTSCHULE

01. Februar 2010, Porz am Montag. Im Rahmen der jährlichen Weihnachtsfeier der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Porzer Elisa Seniorenstifts in der Dülkenstraße ist eine Tombola angesagt, deren Erlös traditionell einem guten Zweck zugutekommt. Damit sind seit einigen Jahren bereits einige beachtenswerte soziale Projekte angestoßen worden. 950 Euro kamen zusammen bei der Tombola 2009. "Diesen Betrag wollen wir natürlich für einen guten Zweck in Porz spenden", sagt der Elisa-Stiftsdirektor Ulrich Otter. Die Entscheidung über die Verteilung des Betrages war schnell gefallen nach einem Gespräch mit dem ehemaligen Porzer Bezirksbürgermeister Horst Krämer. "Krämer sagte uns, dass viele Kinder der Kopernikus-Hauptschule finanziell nicht in der Lage sind, ein Mittagsessen von 2,50 Euro einzunehmen", erläuterte Maria Paschke vom Elisa Stift die Entscheidung der Spendenübergabe an die Schule. Dazu die Schulleiterin Dagmar Erxleben: "In unserer neuen super ausgestatteten Mensa sind wir nun für einen befristeten Zeitraum in der Lage, unseren Kindern ein Mittagsessen zum Nulltarif anzubieten. Damit erhoffen wir uns eine Steigerung der Teilnehmerzahlen, denn: Mit hungrigem Magen lernt es sich nicht gut".
Das im Jahre 1992 gegründeten Seniorenstift beschäftigt derzeit etwa 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für eine individuelle Betreuung der 180 bis 200 Senioren sorgen. Eine weitere Kooperation zwischen dem Stift und der Schule ist in der Planung. Dabei sollen Schülerinnen und Schüler als Praktikanten die Arbeit im Senioren-Wohnhaus näher kennenlernen. Neben der praktischen Arbeit steht auch der soziale Aspekt im Fokus der Überlegungen.

EIGENE KREATIVE POTENZIALE ENTDECKEN

Porz - 25 Acryl- oder Ölbilder in der Glaerie des Bezirksrathauses zeigten unterschiedliche Kleidungsstücke, die Lebendeinstellungen, Gefühle oder Wünsche symbolisieren. Schüler der Kopernikus-Hauptschule besuchten die Ausstellung "Haute Couture - Fashion und Design auf Leinwand". Die Lehrerinnen Sabine Hilbig und Anne Wolf hatten im Rahmen ihres künstlerisch-musischen Fachs für die rund 20 Teilnehmer der neunten und zehnten Jahrsgangsstufe eigens einen Fragebogen zur Ausstellung konzipiert. Die Fragen sollen dazubeitragen, das Interesse für Kunst zu wecken, um die eigene Kreativität zu fördern. Angeregt duch die Farb- und Motivauswahl werden die Schüler in den nächsten Utnerrichtsstunden ein Bild ihrer Wahl mit eigenen gestalterischen Ideen versehen. Schüler Kai Wichmann meint, dass es sich dabei um "ein interessantes Thema für jede Altersklasse" handelt. Wolf hat bei außerschulischen Projekten "eine größere Offenheit und Motivation der Schüler" ausgemacht, "sich mit Inhalten auseinanderzusetzen". Kunstlehrerin Hilbig freut sich über das Interesse und zitiert einen Ausspruch von Joseph Beuys: "Jeder Mensch ist ein Künstler".

DER SÜßE DOM IN EIL

Porz-Eil - im musischen Wahlpflichtfachunterricht Kunst der Stufe 9 der Kopernikusschule, Bonner Straße in Porz Eil gestalteten fünf Schülerinnen unter Anleitung ihrer Lehrerin Sabine Hilbig ein ungewöhnliches Bild des Kölner Doms. Die Süßigkeiten-Collage ist fast zwei Quadratmeter graß und auf Spanplatte gespannt. "Süßer Dom" nannten sie das aus 90 Tüten Goldbären, 40 Tüten Katzenpfötchen und zwei Tüten Lakritzschnekcen gebastelte Bild.