Kopernikusschule

Karneval 2018

Eindrücke aus Sicht der Schüler und Schülerinnen

An Weiberfastnacht trafen wir uns vor dem Haupteingang der Schule. Natürlich waren wir alle kostümiert. Schon Tage zuvor hatten sich die meisten von uns abgesprochen, wie wir uns in diesem Jahr präsentieren wollten: Ganz hoch im Kurs standen in diesem Jahr in unserer Klasse der lustige Ringellook und der klassische Sicherheitsdienstlook. Aber natürlich gab es auch Ausreißer: etwa die niedliche Minimaus, den gruseligen Predator oder den smarten Mafiosi. Unter viel Gelächter über die unterschiedlichen Kostüme unterzogen wir uns ab alle, ob wir nun der SWAT Spezialeinheit, dem FBI, der Polizei, dem Militär, dem Security Team oder den Bodyguards angehörten oder als Ringeljeck, Minimaus, Mafiosi oder Predator auftraten, um 8.45 Uhr dem Sicherheitscheck durch Frau Erxleben und ihre Helfer und Helferinnen. Als klar war, dass unsere Taschen keinen Alkohol enthielten, sondern nur Leckereien, durften wir passieren. Wir steuerten sofort unseren gemütlichen Klassenraum an, wo bereits unserer beiden Lehrerinnen auf uns warteten. Sie waren natürlich auch kostümiert: Frau Lüdenbach als Kaktus mit vielen Stachen und einer hübschen Blüte auf dem Kopf und Frau Montrée als Pirat mit einer wilden Löwenmähne. Wie jedes Jahr richteten wir dann sofort den Raum bei toller Musik für unsere Miniparty her. Im Mittelpunkt stand wie immer unser „Fresstisch“, der von Chips, Schokoriegeln, Schaumküssen, Keksen, Gummitierchen, Berlinern nur so überquoll. Bis zur Sitzung hatten wir noch eine Stunden Zeit, aber die verging wie im Flug. Wir schwoften zur Musik, futterten, machten Fotos, wählten das schönste Kostüm für die Prämierung bei der Sitzung, quatschten und peppten auch nochmal unsere Kostüme auf. Dann endlich war es soweit: Der Einlass begann und wir gingen geschlossen zur Mehrzweckhalle auf dem Belgischen Schulhof. Dort durchliefen wir ohne Probleme den 2. Check an diesem Tag, dem sogenannten Kostümcheck, wohingegen einige Schüler aus anderen Klassen abgewiesen wurden, weil sie sich nicht kostümiert hatten. In der schön geschmückten Halle erwartete uns schon ein buntes Gewimmel von kostümierten Schülern und Lehrern. Zu den Klängen von echt kölscher Karnevalsmusik suchten wir schnell unserer Plätze auf. Wir saßen in diesem Jahr ganz hinten, weil wir die ältesten Schüler waren, die immer den jüngeren Schülern die besseren Plätze vorne überlassen. Und dann ging es auch schon los: Frau von der Gathen, die Hauptorganisatorin der Veranstaltung, eröffnete die Sitzung und kündigte den Einmarsch unseres Elferrates an. Besonders jubelten wir natürlich unserem Tobias zu, der nun schon zum 5. Mal unsere Klasse als Elferratsmitglied vertrat. Und dann folgte ein zweistündiges, ganz tolles Programm. Es wurden Tänze, Lieder, Sketche, Tommel- und Percussionstücke dargeboten, die schönsten Kostüme prämiert und einige Mitglieder unsere Fußgruppe für den Rosensonntagzug in ihren selbst genähten Kostümen vorgestellt. Besonders diese Abordnung der Fußgruppe haben wir mit ganz lautem Applaus bedacht, da allein aus unserer Klasse 7 Schüler und Schülerinnen mit dabei waren und die Candys und ihr Mölmi wirklich super aussahen. Gut gefallen hat uns aber auch die witzige Tanzperformance der Lehrer und Lehrerinnen zum Bringstitel „Polka Polka Polka“ und das Männerballett der Klasse 8b. Ganz besonders wird uns aber unser eigener Auftritt in Erinnerung bleiben. Vielleicht war unser Tanzpotpourri „Turkish Folk Dance Meets HIP HOP“ nicht die beste Darbietung, aber wir hatten viel Spaß bei den Vorbereitungen und waren stolz, dass wir es mit so vielen Schülern und Schülerinnen unserer Klasse (einzige Ausnahme Dalia aus der 9b) ganz ohne Hilfe eines Lehrers geschafft hatten, einen Beitrag zur Sitzung beizusteuern. Nach der Sitzung gingen wir gut gelaunt zu unserem Klassenraum zurück und räumten gemeinsam auf. Nach Schulschluss trafen sich die meisten von uns noch zu einem Döner in unserem Lieblingsimbiss, um noch ein Weilchen das Erlebte Revue passieren zu lassen und sich für Rosensonntag zum Besuch des Zuges in Porz zu verabreden. Wir freuen uns schon auf die Karnevalsveranstaltung im nächsten Jahr, die für uns leider, leider die letzte an dieser Schule sein wird.