Kopernikusschule

No blame approach

Mobbing wirkungsvoll stoppen - No blame approach

Um dem an unserer Schule implementierten Konzept zum Sozialen Lernen, das u.a. soziales Kompetenztraining in den einzelnen Klassen, das Schülerpaten- Projekt, das Busbegleiter- Projekt und die Schülerhilfe umfasst, einen weiteren wirkungsvollen Baustein hinzufügen zu können, nahmen 5 Lehrer und Lehrerinnen im Mai 2012 an einem 1-tägigen Workshop zur Mobbing-Intervention von „fairaend Köln“ teil.

Der „No blame approach“, der - wie der englische Name bereits vermuten lässt - auf der Idee der Mobbing-Intervention ohne Schuldzuweisung basiert, wurde umfassend vorgestellt und in Rollenspielen erprobt. Weiterhin wurden wichtige grundlegende Eckdaten und Informationen zu Mobbing präsentiert, um den Blick der Unterrichtenden für Mobbing zu schärfen.

Sowohl die theoretischen Ausführungen der Moderatoren als auch die praktischen Erfahrungen in den Rollenspielen machten deutlich, dass der „No blame approach“ aufgrund seiner klaren Strukturierung jeder pädagogischen Fachkraft ein hilfreiches Instrument sein kann, mit dem sie zum Wohl und Schutz der Mobbing-Betroffenen schnell handeln und Mobbing nachhaltig stoppen kann.

Besonders der Verzicht auf Schuldzuweisungen und Bestrafungen erfordert zunächst Umdenken, wenn man den „No blame approach“ anwendet. Jedoch birgt gerade dieser Verzicht, die Möglichkeit die Ressourchen aller Beteiligten, ob Täter oder Zuschauer, zu nutzen, um eine wirksame Lösung für das Opfer zu entwickeln. Kräfte können bei dieser Vorgehensweise freigesetzt werden, die ansonsten blockiert wären und das eigentliche Ziel, die rasche Entlasung des Opfers, erschweren oder gar unmöglich machen würden.

Weitere Informationen zum Ansatz, aber auch zu Möglichkeiten Mobbing-Betroffene zu stärken, finden sich auf der Internetseite www.no-blame-approach.de.